UUID-Generator
UUID v4/v7, ULID und Nano ID erzeugen — einzeln oder in Serie
Über dieses Tool
Generiere universell eindeutige Bezeichner in vier Varianten: UUID v4 (vollständig zufällig, der Alltagsstandard), UUID v7 (zeitlich sortierbar, die moderne Wahl für Datenbank-Keys), ULID (zeitlich sortierbar mit kompakter Crockford-Base32-Schreibweise) und Nano ID (kurz, URL-freundlich). Erzeuge eine oder bis zu tausend auf einmal — eine pro Zeile, bereit zum Einfügen in ein Seed-Skript.
Die Zufälligkeit stammt aus der Web Crypto API (crypto.getRandomValues), der kryptografisch sicheren Quelle, nicht aus Math.random. Die Generierung läuft lokal — die IDs kennt also niemand sonst, sie werden nirgends geloggt und sind offline verfügbar.
Falls du ein ID-Format für ein neues System wählst: v7 und ULID sortieren nach Erstellungszeit, was B-Tree-Indizes glücklich macht und IDs in Logs grob chronologisch hält; v4 verrät nichts über den Erstellungszeitpunkt — gelegentlich genau das, was du willst.
Häufige Fragen
- Was ist der Unterschied zwischen UUID v4 und v7?
- v4 sind 122 Zufallsbits. v7 (RFC 9562) beginnt mit einem 48-Bit-Unix-Millisekunden-Timestamp, gefolgt von Zufallsbits — später generierte IDs sortieren also später. Für Datenbank-Primärschlüssel verbessert v7 typischerweise Insert-Lokalität und Indexgröße; v4 bleibt gut, wo Reihenfolge egal ist oder Timing nicht durchsickern darf.
- Können zwei generierte UUIDs kollidieren?
- Mit 122 Zufallsbits ist die Wahrscheinlichkeit so winzig, dass sich Engineering dagegen nicht lohnt: Du müsstest über Jahrzehnte Milliarden IDs pro Sekunde erzeugen, um auch nur eine entfernte Chance zu erreichen. Kollisionen in der Praxis kommen von Bugs (wiederverwendeter Seed, kopierte Zeilen), nicht vom Zufall.
- Warum ULID statt UUID v7 wählen?
- Sie lösen dasselbe Problem. ULID besteht aus 26 Zeichen groß-/kleinschreibungsunabhängigem Crockford Base32 — kürzer und sauberer in URLs und Logs — während v7 die standardmäßige 36-Zeichen-UUID-Form behält, die jede Datenbank und Library bereits akzeptiert. Nimm, was dein Ökosystem nativer verarbeitet.
- Sind diese IDs als Secrets oder Tokens sicher?
- Die Zufälligkeit ist kryptografisch sicher, aber IDs werden üblicherweise angezeigt, geloggt und indiziert — also als öffentlich behandelt. Für Session-Tokens oder API-Keys generiere ein dediziertes Secret mit mindestens 128 Zufallsbits und behandle es wie ein Passwort.